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Patrick Winczewski ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Schauspiel bei Erika Dannhoff und arbeitete schon während seines Studiums als Regieassistent bei der Tribüne Berlin.
Sein erstes Engagement hatte er an den Berliner Kammerspielen in der Uraufführung von Michael Endes "Unendliche Geschichte". Es folgten Engagements u.a. am Schillertheater Berlin im Musical "Ich steig aus und mach ’ne eigene Show" und in "Diener zweier Herren". Am Renaissance-Theater Berlin spielte er in "Die Caine war ihr Schicksal", am Grenzlandtheater Aachen in Tod eines Handlungsreisenden, im Theater im Zimmer Hamburg in "Clavigo", am Wolfgang-Borchert-Theater Münster in "Rosa Winkel". Dazwischen lagen zahlreiche Tourneen mit Martin Lüttge, u.a. mit "Die Nibelungen", "Cyrano de Bergerac" und "Jeppe vom Berg".
Seine erste Theaterinszenierung machte Patrick Winczewski 1986 am von ihm mitgeleiteten Theater 36 Berlin mit dem Stück "Die große Wut des Phillipp Hotz" von Max Frisch.
Im gleichen Jahr stand er erstmalig vor der Kamera, und dies seither regelmäßig. Erwähnt seien hier die Filme "Reichshauptstadt Privat", "Moffengriet", die amerikanische Produktion "Shining Through", die Pilcher-Verfilmung "Schneesturm Im Frühling und der Zweiteiler "Heiss und kalt". In fünf Serien spielte Patrick Winczewski durchgehende Hauptrollen: "Hotel Paradies", "Vera und Babs", "Elbflorenz", "Zwischen Tag und Nacht" und "Der Landarzt".
Seit 1997 führt Patrick Winczewski auch Regie bei Fernsehfilmen. Den Anfang machten 30 Folgen der Daily Soap "Verbotene Liebe", gefolgt von 33 Folgen "Lindenstrasse". Seither arbeitete er als Regisseur in zahlreichen Produktionen, z.B. "Herzschlag", "Ein anderes Leben", "SOKO 5113", "SOKO Köln" und über 30 Folgen Soko Leipzig und seit 2007 in verschiedenen Tatorten.
Seit 1980 ist Patrick Winczewski auch als Synchronsprecher tätig; er spricht vornehmlich Tom Cruise und Hugh Grant.
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